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Mein Blog ist jetzt seit zwei Wochen “offiziell” online und ich dachte mir, ich nehme euch auf meine Reise in das Blogger-Leben mit. Hier möchte ich meine Erfahrungen als Blogger festhalten und die Entwicklung meines Blogs mit euch teilen. 

Aller Anfang ist schwer …

Ich habe gut ein Jahr damit verbracht, mich auf das Bloggen vorzubereiten. Ja, das ist lange – ich weiß. Allerdings hat mein Kopf mir immer wieder eingeredet, dass ich noch nicht soweit bin. Dass ich ohnehin nicht mit anderen Bloggern mithalten kann, weil ich nicht gut genug bin. Sicherlich kennt der eine oder andere diese nervige Stimme, die einen davon abhält, seine Wünsche oder Träume zu verwirklichen. 

Wäre es nicht viel schöner, wenn uns diese Stimme gut zusprechen und motivieren würde? 

Irgendwann hatte ich regelrecht die Schnauze voll von dieser Stimme und dachte mir F*** it, mach doch einfach! Kein Meister ist vom Himmel gefallen und sich mit anderen messen oder vergleichen bringt ohnehin nichts. Also die Stimme irgendwann einmal ruhig gestellt und wieder die Kontrolle übernommen. Tja, hier bin ich also, Let’s go!

Ängste und Selbstzweifel überwinden

Es war für mich eine enorme Überwindung, meine Beiträge öffentlich zu stellen. Versteht mich nicht falsch, es war mir schon klar, dass niemand auf mich gewartet hat und dass ich nur ein kleiner Fisch im Ozean bin. Aber die Tatsache allein, dass mein Blog nun öffentlich zugänglich war, hat mich erst einmal eingeschüchtert. Umso mehr hat mir dieser kleine Schritt bedeutet, da ich hier wirklich meine Selbstzweifel und Ängste überwinden musste.

Lasst nicht zu, dass diese kritische Stimme in eurem Kopf euch eure Träume kaputt macht!

Vielleicht geht es ja jemanden von euch so wie mir, und ihr würdet gerne bloggen (oder einen anderen Traum verwirklichen), traut euch aber – aus welchen Gründen auch immer – nicht. Lasst euch gesagt sein: Wenn ihr das wirklich wollt, dann macht es auch! Ihr habt es in der Hand, genauso wie ich. Und hey, es fühlt sich richtig gut an, wenn man sich selbst überwindet und das tut, was man wirklich will!

Das Warten auf die ersten Besucher

Ich bin mir sicher, dass jeder neue Blogger voller Freude auf seine ersten Besucher wartet. Die Statistik wird immer wieder aufgerufen, in der Hoffnung, dass sich nun doch endlich jemand hierher verirrt hat. Auch mir ging es die ersten Tage so. Irgendwann ist mir dann wieder ein Satz eingefallen, auf den ich bei meinen Recherchen rund um das Thema Bloggen gestoßen bin:   

Niemand hat auf dich gewartet und niemand wird sich von heute auf morgen für dich interessieren.

Autsch, das sitzt erstmal. Aber – es ist nun einmal die Wahrheit. In der Regel wird kaum ein Blog von Tag 1 mit Besuchern überströmt, sodass die Server zusammenbrechen und nichts mehr geht. Vielmehr herrscht anfangs einfach Stille. Und das ist auch gut so! 

Keine Besucher? –
Die Vorteile der ruhigen Anfangszeit

Für mich bringt die anfängliche “Stille” einen ganz klaren Vorteil mit sich: Man kann in seinem Tempo gemeinsam mit seinem Blog wachsen. Sich verbessern, weiterentwickeln und Step by Step mit der Materie vertraut werden. 

Und hey, wenn kaum noch jemand da ist, kann man sich den einen oder anderen Fehler leisten, ohne, dass es jemand mitbekommt. Wie oft habe ich nachträglich noch Beiträge bearbeitet, weil mir Tipp- oder Grammatikfehler aufgefallen sind. Ein Bild falsch angezeigt wurde oder ich die Formatierung vergessen habe. Hat keiner mitbekommen und ich konnte in Ruhe aus meinen Fehlern lernen. Praktisch, oder nicht? 

Zahlen & Statistik

Zahlen und Statistik werden immer wieder ein Thema sein, ich weiß. Als Blogger-Neuling ist die Statistik noch nicht soo interessant, weil halt noch nicht wirklich viel passiert. Dennoch werfe ich natürlich immer wieder einen Blick darauf, letztendlich siegt dann doch die Neugierde. Erwarte ich mir, dass meine Zahlen von heute auf morgen in die Höhe schießen? Nein, denn: 

Gut Ding braucht Weile.

Manchmal ist es natürlich ernüchternd, wenn sich niemand auf meinen Blog verirrt und die Zahlen gleichbleiben. Etwas anderes zu behaupten wäre schlichtweg gelogen. Aber man darf sich halt einfach nicht unterkriegen lassen. Und falls es gerade jemanden so wie mir ergeht: Einfach weitermachen! Die Freude am Bloggen selbst soll die Motivation sein, nicht irgendwelche Zahlen.

Kommentare machen einen Blog lebendig

Passend zum Thema Statistik und Zahlen möchte ich noch einen Moment mit euch teilen, der mir persönlich sehr viel bedeutet hat: Nachdem sich schon der eine oder andere Besucher auf meinen Blog verirrt hatte, durfte ich mich nach etwa zwei Wochen über meine ersten Kommentare freuen –  und wie ich mich gefreut habe! Da hat sich doch jemand tatsächlich die Zeit genommen und mir ein paar liebe Worte hinterlassen.

Das ist doch das Schöne oder? Wenn ein Besucher nicht nur eine Zahl in der Statistik ist, sondern plötzlich einen Namen und vielleicht sogar ein Gesicht bekommt. Letztendlich sind es doch die Leser, die einem Blog mit ihren Kommentaren Leben einhauchen.

Auf geht die Reise!

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in das “Blogger-Leben” aus der Sicht eines Neulings geben. Und ich freue mich sehr darauf, die Entwicklung meines Blogs zukünftig weiter mit euch zu teilen!


Habt ihr auch Wünsche oder Ziele, die ihr erreichen wollt?
Und falls ihr bloggt – Wie war euer Start?

Alles Liebe

Jasmin